Hey, vielen Dank an alle fuer die Besserungswuensche. Scheint tatsaechlich geholfen zu haben, bin seit ein paar Tagen wieder auf den Beinen.
Und musste das auch gleich nutzen, denn der Weg zu den Berggorillas im Bwindi-Schutzgebiet ist die Hoelle. Berge, Matsch, Hitze und vor allem so dichtes Gestruepp, dass selbst mit der Machete kaum ein Durchkommen und jeder Schritt nach vorne so anstrengend ist wie ein Hundert-Meter-Spurt. Meine Beine zittern immer noch vor Anstrengung. Na ja, bin halt auch nicht der aller Fitteste zur Zeit. Hat sich aber gelohnt, denn wir haben die geplanten Moderationen "mit Gorillas" tatsaechlich hinbekommen. Unterwegs waren wir mit Martha Robbins, eine der fuehrenden Gorilla-Forscherinnen weltweit. Und mit Gud, unserem Guide. Der musste bei unserer letzten Tour uebrigens Bekanntschaft mit der Samba-Huefte von "Fuzi" machen, das ist der schmaechtig gebaute Herr auf dem Foto oben. Erst ueberraschte Fuzi uns im Unterholz, dann schlenderte er laessig in Armeslaenge vorbei und als alle gerade wieder anfingen zu atmen, schoss er den auch nicht gerade kleinen Gud mit einem einzigen ploetzlichen Hueftschwung in die Buesche. Hat ihm wohl Spass gemacht, dem Fuzi. Mir nicht, vor Schreck waere ich naemlich fast vom Berg gefallen.



