Donnerstag, 29. November 2007

WELTENBUMMLER-VERSAGER

Da reise ich jetzt seit fünfzehn Jahren kreuz und quer durch die Welt, von der Antarktis bis in die Südsee - und dann muss ich feststellen, dass ich immer noch keine Ahnung davon habe, wie man sich ohne Probleme von A nach B bewegt. War mit meinem Umzug von Köln nach Hamburg völlig überfordert. Totales Chaos. Zwischendrin geht natürlich die Arbeit weiter. Heute nach Berlin fliegen: Dort moderiere ich im Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität die WWF-Doku über Tiger. C u there!

Donnerstag, 22. November 2007

video
Hier ein kleiner Überblick, was ich in den vergangenen Jahren in meiner Sendung tierzeit auf VOX so getrieben habe. Viel Spaß damit!

FETTES TEIL


Prüm in der Westeifel ist ja normalerweise kein Ort für Gruselgeschichten. Jetzt aber doch. Da hat ein Wissenschaftler Teile eines Skorpions ausgegraben, der vor rund 400 Millionen Jahren aufgehört hat zu stechen. Das Besondere an dem Vieh: Es war schlappe zweieinhalb Meter lang! Zwei! Einhalb! Meter! Was für ein Monster! Mein Frau flippt ja schon aus, wenn zweieinhalb Millimeter kleine Spinnen durch unsere Wohnung huschen und erschlägt sie mit kiloschweren Büchern. Aber bei Jaekelopterus rhenanniae, so heißt der ausgestorbene Riese auf Wissenschaftlich, bräuchte sie eine ganze Bibliothek zum Werfen. Skorpione sind ja keine Insekten, sondern Spinnentiere, der versteinerte Gigant könnte also ein Vorfahr der heute lebenden Spinnentiere gewesen sein. Also ein Ururururur...opa von dem Ding, das ich auf dem Foto halte. Es ist ein Dichschwanzskorpion, Androctonus australis, den wir auf einer Expedition in Nordafrika gefunden haben. Sehr giftig. Ich fand ihn furchteinflößend. Aber im Vergleich zu diesem Monster aus Prüm.....man o man!

Übrigens: Falls Ihr skurrile Tiergeschichten zu bieten habt: Immer her damit! Erzählt sie mir und uns!

Montag, 19. November 2007

EIN BUCH UND VIEL BIER

Fertig geschrieben. Fertig gedruckt. Mein Buch ist da! Jippieeh! Nächste Woche kommt es in den Handel.
Ausserdem bleibe ich überzeugter Biertrinker. Werde für die WWF / Krombacher - Regenwaldkampagne eine Expedition nach Zentralafrika unternehmen und mir mal angucken, was das Biergeld für die Gorillas im Regenwald bisher gebracht hat. Bin gespannt!
Und jetzt stoße ich mit Bier auf mein Buch an! Cheers!!

Freitag, 9. November 2007

RENNKATZE

Bin auf Tour durch Namibia, zuammen mit der Organisation Biosphere Expeditions. Es ist heiß, trocken, staubig. Wir filmen gerade Geparde. Weil es in den meisten Teilen des Landes keine Löwen mehr gibt (Hauptfeinde der Geparden), müsste es den Rennkatzen eigentlich prima gehen. Aber: Geparde und Farmer müssen sich das Land teilen, da gibt es natürlich immer jede Menge Ärger, wenn die Kätzchen sich mal eine Ziege oder ein kleines Rind gönnen. Gästefarmen für Reisende sind eine Lösung, also so eine Art Safari-Farm, auf der Wildtiere Geld bringen. Alle Wissenschaftler hier vor Ort sagen außerdem, auch die nachhaltige Jagd würde helfen, da die Farmer dann mit den Tieren viel Kohle verdienen könnten und sie folglich auch nicht komplett ausrotten. Ich persönlich mag Jagd ja überhaupt nicht - aber vielleicht ist sie in solchen Spezialfällen doch nicht so schlecht?

Meine Arbeit wird unterstützt von:

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