Donnerstag, 22. November 2007

FETTES TEIL


Prüm in der Westeifel ist ja normalerweise kein Ort für Gruselgeschichten. Jetzt aber doch. Da hat ein Wissenschaftler Teile eines Skorpions ausgegraben, der vor rund 400 Millionen Jahren aufgehört hat zu stechen. Das Besondere an dem Vieh: Es war schlappe zweieinhalb Meter lang! Zwei! Einhalb! Meter! Was für ein Monster! Mein Frau flippt ja schon aus, wenn zweieinhalb Millimeter kleine Spinnen durch unsere Wohnung huschen und erschlägt sie mit kiloschweren Büchern. Aber bei Jaekelopterus rhenanniae, so heißt der ausgestorbene Riese auf Wissenschaftlich, bräuchte sie eine ganze Bibliothek zum Werfen. Skorpione sind ja keine Insekten, sondern Spinnentiere, der versteinerte Gigant könnte also ein Vorfahr der heute lebenden Spinnentiere gewesen sein. Also ein Ururururur...opa von dem Ding, das ich auf dem Foto halte. Es ist ein Dichschwanzskorpion, Androctonus australis, den wir auf einer Expedition in Nordafrika gefunden haben. Sehr giftig. Ich fand ihn furchteinflößend. Aber im Vergleich zu diesem Monster aus Prüm.....man o man!

Übrigens: Falls Ihr skurrile Tiergeschichten zu bieten habt: Immer her damit! Erzählt sie mir und uns!

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