Sonntag, 27. Januar 2008

SAUFEN FÜR GORILLAS

In Berlin haben wir gerade einen Werbespot für die WWF-Krombacher-Regenwaldkampagne abgedreht. Gemeinsam mit Rudi Völler und Günther Jauch stand ich dort einen Tag lang vor der Kamera. Im TV zu sehen ab April. Die Kampagne ist ja schon aus den vergangenen Jahren bekannt, es geht darum, dass vom Bierkaufpreis ein bestimmter Betrag dem Schutz des Regenwaldes in der Zentralafrikanischen Republik zu Gute kommt. Saufen für die Gorillas! Hört sich doof an, ich finde es aber viel besser, als sinnfrei zu Saufen. Oder für die Formel 1. Den Gorillas vor Ort, das habe ich bei meiner letzten Expedition selber gesehen, hilft die Aktion jedenfalls.

Montag, 21. Januar 2008

JIPPIEEHH!

Danke an alle, die für mich gestimmt haben - es hat geholfen! Am Samstag habe ich (gemeinsam mit Achim Steiner von der UNEP) den Preis SharkGuardian 2008 in Empfang nehmen dürfen, mit dem jedes Jahr Anstrengungen zum Schutz von Haien ausgezeichnet werden. Jipiieeeh! Freue mich sehr darüber! Hoffe, die Haie freuen sich auch und denken dran, wenn ich das nächste Mal mit ihnen tauche :-)

Freitag, 18. Januar 2008

GUCK DAS!

So war es bei der NDR-Sendung DAS! - zum Anschauen einfach draufklicken:
video

Montag, 14. Januar 2008

WAHLFÄLSCHER?

Verwirrend: Wer unter http://www.taucher.net/sp_award/ an der Wahl zum SharkGuardian 2008 teilnimmt, muss überrascht feststellen, dass die abgegebene Stimme anscheinend nicht gezählt wird. Habe schon jede Menge Anrufe und Emails deswegen bekommen. Aber ärgert Euch nicht über das doofe Balkendiagramm, hier sind KEINE Wahlfälscher am Werk: Der Klick zählt trotzdem und wird am Ende der Abstimmungsphase dazugezählt. Wahl-Veranstalter SharkProject hat es versprochen! Und natürlich haben auch schon viel, viel mehr Leute abgestimmt, als der Zähler anzeigt. Blöde Technik!

Samstag, 12. Januar 2008

LÜMMELTÜTEN














Mein Freund ist aus Leder - sieht man ja auf dem Foto. Eine Lederschildkröte!
Mein Feind ist aus Plastik - weil Tüten eine echte Umweltpest sind. Lederschildröten wie diese in Südafrika z. B. sind vom Aussterben bedroht. Auch, weil sie Tüten verschlucken und daran verenden. Wo immer ich auf dieser Welt hingekommen bin, die Plastiktüten waren schon da. In Wüsten, auf unberührten Inseln, mitten auf dem Meer, sogar in der Antarktis. Jetzt will Australien die extrem umweltschädigenden Mistdinger verbieten. Ausgerechnet Australien, wo die konservative Regierung Umweltschutz für eine Art sanften Terrorismus hält. Aber wenn sogar solche Umweltlümmel mit den Tüten aufhören wollen, wieso machen wir da eigentlich nicht einfach mit? Leder statt Plastik!

Freitag, 11. Januar 2008

ISOTONISCHE GETRÄNKE

Bier, las ich neulich mit großer Freude, ist ein isotonisches Getränk. Zwar wissen die wenigsten Leute, was ein isotonisches Getränk überhaupt ist, aber es hört sich irgendwie modern und gesund an. Also rein damit. Elefanten, wie die beiden kleinen auf dem Bild, machen es genauso. Nur rüsseln sie kein Sportbier, sondern Modder, Schlamm und Drecksbrühe. Die beiden Drängler habe ich vor einem knappen Monat in Zentralafrika fotografiert, es sind Waldelefanten. Sie sind viel kleiner als die bekannten Savannen-Elefanten - und viel, viel seltener. Doch im Dschungel der Zentralafrikanischen Republik gibt es eine Lichtung, auf der sieht man immer 20, 50 oder sogar hundert davon rumplanschen. Immer. Rund um die Uhr. Sie kommen, weil ihre Blätternahrung ziemlich mineralstoffarm ist. Was dem täglichen Mampf fehlt, gleichen sie aus, indem sie den Dreck auf dieser einen speziellen Lichtung mit dem mineralreichen Boden aufwühlen und ihn sich dann reinziehen. Um die ergiebigsten Schlammlöcher prügeln sie sich. Wirklich erstaunlich. Woher wissen die Tiere, dass ausgerechnet an diesem einen Fleck die Erde so nahrhaft ist? Wie haben sie diesen Platz gefunden? Wie finden sie im dichten Dschungel über hunderte Kilometer dorthin zurück? Woher wissen sie, wann ihr Körper wieder eine Ladung Mineraliendreck braucht? Keiner weiß es so genau...
Die Moskitostiche von der letzten Zentralafrikatour sind zwar noch nicht ganz abgeheilt, aber bald schon geht es wieder los, für eine RTL-Doku über den afrikansichen Regenwald. Vielleicht sollte ich die Elefantenbrühe dort in Flaschen abfüllen und hier als teuren Gesundheitsdrink raushauen? Isotonisch natürlich.

Montag, 7. Januar 2008

HILLARY, OBAMA, DIRK UND DIE HAIE

Nach Iowa bestimmt nun auch New Hampshire die Kandidaten für den Präsidentschaftswahlkampf. Barrack Obama und Hillary Clinton sind die Favoriten der Demokraten. Mir ist es ja eigentlich egal, wer von beiden gewinnt, Hauptsache, der nächste Präsident ist kein Republikaner und etwas sensibler in Umweltfragen als George W. Wir dürfen ja leider nicht mitwählen. Wer trotzdem Lust auf eine Abstimmung hat: Die Hai-Schutzorganisation Sharkproject kürt mal wieder den Haischützer des Jahres. Und - toll, toll, toll, danke, danke an alle Hai-Brüder! - ich bin auch nominiert. Unter diesem Link: http://www.taucher.net/sp_award/ könnt Ihr mit darüber entscheiden, wer den Preis bekommt. Also alle, die für mich sind: Auf den Link klicken. Alle anderen: Auch auf den Link klicken, weil es ja im Grunde schnuppe ist, wer die Auszeichnung erhält. Denn die Tierchen wie jenes auf diesem Foto von Sharkproject brauchen jeden Freund, damit sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können. Wofür Haie übrigens keine Zahnpasta brauchen, denn bei ihnen wachsen die Beißerchen nach. Mehrere Zehntausend Zähne bekommt zum Beispiel ein Weißer Hai im Laufe seines Lebens. Da wird überhaupt nie gebohrt! Ich bin neidisch!

Samstag, 5. Januar 2008

DIRK DARF DAS!

Am kommenden Dienstag, 8. Januar, bin ich beim NDR Fernsehen zu Gast. In der Sendung DAS! (18.45 bis 19.30 Uhr) wird es wild, denn ich darf dort ein bisschen über meine Arbeit als Wildlife-Reporter erzählen. Guckt doch mal rein, würde mich freuen.

Meine Arbeit wird unterstützt von:

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