Donnerstag, 25. September 2008

CLOSE YOUR EYES...


Vor der Hochzeitsnacht soll den Bräuten im viktorianischen Britannien von ihren Müttern oft der deprimierende Rat mit auf den Weg ins Schlafzimmer gegeben worden sein: "Close your eyes and think of England!" Dem ehelichen Miteinander waren solche Empfehlungen sicherlich nicht besonders zuträglich - dem Empire aber schon, denn einer unbestätigten Theorie zufolge war es diese sprichwörtliche englische Sinnenfeindlichkeit, die vielen Briten den Dienst in den Kolonien als das kleinere Übel erscheinen ließ. Leider haben sie ihre Ernährungsgewohnheiten nicht genauso zurück gelassen wie ihre Ehefrauen. Und so kommt es, dass ich heute morgen auf meinem Frühstückstisch in Neuseeland mal wieder sinnenfeindliches Vegemite vorgesetzt bekam. Das zeugt schmeckt wie vertrocknetes Maggi und ist enorm beliebt. Es braucht wohl noch viele Jamie Olivers, bis sich da etwas ändert. Brrrrrr. Dem Kollegen im Hintergrund konnte ich das Zeug auch nicht aufschwatzen. Dafür gehen wir jetzt gemeinsam Kiwis filmen - halb blinde, flugunfähige Vögel, die es trotz ihrer anatomischen Unzulänglichkeiten geschafft haben, das Wappentier Neuseelands zu werden.

Donnerstag, 11. September 2008

KITSCHKÖNIG

...und ach ja: Das neue Bambi-Kitschbild! Ist das nicht unglaublich schlimm? Sieht aus, als sei ich ein Freund von Florian Silbereisen und wollte dem uninteressierten Kitz einen Heiratsantrag machen - peinlich, peinlich.

LÖWENPANNE


Eigentlich sollten wir ja noch zwei weitere Wochen in Afrika drehen, aber das war nix: Die Löwen, denen wir unsere Sendehalsbänder umhängen wollten, haben sich zu gut versteckt. Da ist es wohl schlauer, es nächstes Jahr noch einmal zu versuchen. Außerdem haben wir reihenweise unsere Geländewagen im Sumpf versenkt, da der Caprivi-Streifen in Namibia in diesem Jahr besonders viel Wasser führt. Auf dem Foto rettet unser Team gerade die Drehausrüstung aus dem Landrover - dabei war das noch die glimpflichste Panne von allen: Keine schlechtgelaunten Elefanten in der Nähe vor denen wir hätten weglaufen müssen und die Krokodile haben sich auch nicht blicken lassen.
Jetzt habe ich also unverhofft eine kurze Pause bevor es dann nach Neuseeland und Indonesien geht. Hoffentlich haben wir dort mehr Glück...

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