Mittwoch, 29. April 2009

HELLO AGAIN

Kängurus haben ziemlich feine Nasen, empfindliche und große Ohren sowie starke Hinterbeine (jedenfalls fast alle Arten). Damit können einige Exemplare bis zu 50 Stundenkilometer schnell hoppsen. Bei hohen Geschwindigkeiten ist das Springen übrigens viel effizienter als das Laufen auf zwei oder vier Beinen. Die Kängurus verbrauchen dank ihrer elastischen Muskelbänder dabei nur sehr wenig Energie. Die Sache hat allerdings zwei Nachteile: Bei langsamem Tempo ist die Energiebilanz schlecht. Und außerdem können die Tiere mit ihren Hüpfbeinen keinen einzigen Schritt rückwärts tun. Warum ich das erzähle? Na weil ich gleich ins Flugzeug steigen werde und mich schon tierisch darauf freue, die Kängurus mal wieder zu besuchen. Ich melde mich aus Australien!

Montag, 27. April 2009

AUA!


Am Anfang hatten wir noch gute Laune: Unsere kleine Laufgruppe gestern am START zum Hanse-Marathon in Hamburg. Am ZIEL sahen dann alle deutlich schlechter aus. Ich war langsam, ab Kilometer 35 hat jeder Schritt weh getan und heute quietschen meine Knie wie alte Eisentüren - aber egal: Es ist geschafft und ich trage voller Stolz eine völlig lächerliche Medaille. Zum Glück können sich die Beine jetzt ausruhen. Übermorgen fliegen wir für zwei weitere Folgen aus der ARTE-Reihe "Steffens entdeckt..." nach Australien und ich werde anderthalb Tage lang in Flugzeugen eingesperrt sein! Danach geht es zum Filmen ans Great Barrier Reef - und bis ich dort tauchen gehe, sind die Marathon-Schmerzen hoffentlich verschwunden.

Freitag, 24. April 2009

MEIN FREUND DER BAUM


Der 25. April ist der Tag des Baumes. In Berlin darf ich daher morgen eine große Baumparty moderieren. Unmittelbar neben Reichstag und Kanzleramt wirke ich von 11.00 bis 13.00 Uhr am "Kick-off" eines großen Pflanzprogrammes mit - und jeder ist willkommen. Im Rahmen des Projektes werden allein in Berlin 100.000 neue Bäume gesetzt, überregional sollen es sogar eine Million werden! Jeder einzelne davon wird im Laufe seines Wachstums der Atmosphäre etwa drei Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid entziehen. Was mich besonders beeindruckt und erfreut: Das Ganze ist eine Schülerinitiative, die sich "Plant for the planet" (www.plant-for-the-planet.org) nennt. Und die Idee dazu hatte vor zwei Jahren ein heute erst elfjähriger Schüler, Felix Finkbeiner. Freue mich schon darauf, ihn kennen zu lernen. Ist doch echt beeindruckend, dass ein Junge in dem Alter so viel bewegt. Da muss ich mich fast schämen, denn als ich elf war, habe ich mich hauptsächlich für Bonanza-Fahrräder, Fußball und Eis am Stil interessiert. Bin offenbar ein Spätentwickler!

Samstag, 18. April 2009

SHOWSOFA


Eigentlich bin ich ja kein großer Freund von Showsofas, weil dort immer alle durcheinander plappern. Jetzt muss ich meine Meinung natürlich ändern, denn gestern habe ich selber auf einem gesessen - siehe Foto. Neben Andrea Kiewel, Moritz Bleibtreu, Sonja Zietlow, Horst Lichter und Barbara Wussow. Die Show mit Markus Lanz hat echt Spaß gemacht. Lustig war auch die Probe: Da saß der Adler, der auch in der Sendung war, stundenlang auf den Stangen unter der Decke und wollte einfach nicht mehr runter kommen. Ein paar Dutzend Fernsehprofis standen hilflos rum. Mein nächster TV-Auftritt folgt am 24. April, also am kommenden Freitag. An diesem Tag wäre mein Jugendheld Bernhard Grzimek 100 Jahre alt geworden. Für die ZDF-Sendung "Hallo Deutschland" (17.15 Uhr) darf ich ein bisschen über ihn erzählen.

Mittwoch, 8. April 2009

AFFENPLAGE


Zurück aus Palau - und zum Glück hat inzwischen sogar in Hamburg der Frühling begonnen. Palau war mal wieder klasse (aber unfassbar feucht-heiß!). Leider bleibt auf solchen Drehreisen viel zu wenig Zeit, um das Land wirklich zu genießen. Aber wir sind mit Haien, Schildkröten und Mantas getaucht, in Höhlen und an Riffen. Gemeinsam mit Meeresbiologen haben wir uns den Zustand der Riffe genauer angesehen und ich durfte sogar eigenhändig eine markierte Schildkröte aus einer Aufzuchtstation wieder in die Freiheit entlassen!

An Land haben wir uns unter anderem mit der Affenplage auf der Insel Angaur beschäftigt. Die Affen sollen während der Kolonialzeit von den Deutschen dorthin gebracht worden sein. Sie benutzten die Tiere als lebende Gas-Warnmelder, setzten sie in die Löcher, aus denen sie Phosphat abbauten und wussten: Solange die Affen fit sind, müssen auch die Arbeiter kein giftiges Gas fürchten. Als die Deutschen abzogen, verwilderten die Affen und sind heute eine Plage, die den Farmern auf Angaur die Ernte wegfressen. Die kleine Insel braucht nun die Hilfe von Umwelt-Organisationen, um die Affenplage in den Griff zu bekommen. Vielleicht aus Deutschland? Schließlich, so meinte eine Farmerin zu mir, hätten wir Deutschen die Affen ja auch eingeschleppt. Na ja.

Ansonsten geht es auch daheim munter weiter: Der nächste Fernsehauftritt wird am Freitag, 17. April, 21.15 Uhr, im ZDF zu sehen sein. Ich bin als Erklärbär in die Sendung "Das will ich wissen" mit Markus Lanz eingeladen. Hoffentlich sind die Fragen nicht zu schwierig....

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