Montag, 21. Dezember 2009

HEILIGES KAMEL


Kurz vor Weihnachten erinnere ich mich daran, dass die Heiligen Drei Könige mit Geschenken unterwegs sind. Und wie transportieren sie diese Geschenke? Auf Kamelen! Jedenfalls war das so in der Kinderbibel abgebildet, aus der ich als kleiner Junge die Weihnachtsgeschichte gelernt habe. Ein Kamel habe ich auch - oder zumindest hatte ich eines während des Ägyptendrehs vor einiger Zeit. Und Geschenke? Na ja. Immerhin ein neues Fotoalbum. Einfach rechts auf die Diaschau  klicken. Und jetzt wünsche ich allen ein Superweihnachtsfest und fette, fette Geschenke!

Freitag, 18. Dezember 2009

LEISE RIESELT...




...die Zeit, weil schon länger der Schnee rieselt. War heute bei meinem Heimatsender in Mainz ein bisschen konferieren - aber das ist gar nicht so einfach, wenn es draußen schneit. Beim Hinflug aus Hamburg konnte ich mich noch auf eine Ersatzmaschine mogeln, aber nun sitze ich schon seit Stunden auf Platz 12c, ohne dass der Flieger sich bewegen würde. Erst sind die Tragflächen vereist, dann wird die Startbahn West gesperrt, dann ist der timeslot verstrichen und nun kam gerade die neueste Meldung: Der Flughafen Hamburg ist gesperrt wegen Schneefall, man fegt jetzt die Landebahn. Irgendwas ist immer. Aber wir hoffen, doch noch irgendwann starten zu dürfen. Zuhause wartet der Weihnachtsbaum und hier in Reihe 12 ist es unendlich langweilig....

Position:Ankunftbogen,Frankfurt am Main,Deutschland

Samstag, 5. Dezember 2009

UNHAPPY BIRTHDAY


Kigali, Ruanda. Heute ist mein Geburtstag. Dichter Nebel, der Flieger konnte nicht starten. Jetzt sitzen wir fest, ich komme nicht nach Hause. Werde den Tag in muffigen afrikanischen Wartehallen und engen Flugzeugen verbringen. Vielleicht irgendwann morgen daheim. Toll. Den Höhepunkt des Festtages haben die Kollegen fotografiert. Na dann: Herzlichen Glückwunsch!

Dienstag, 1. Dezember 2009

LOCKER IN DER HUEFTE

































Hey, vielen Dank an alle fuer die Besserungswuensche. Scheint tatsaechlich geholfen zu haben, bin seit ein paar Tagen wieder auf den Beinen.
Und musste das auch gleich nutzen, denn der Weg zu den Berggorillas im Bwindi-Schutzgebiet ist die Hoelle. Berge, Matsch, Hitze und vor allem so dichtes Gestruepp, dass selbst mit der Machete kaum ein Durchkommen und jeder Schritt nach vorne so anstrengend ist wie ein Hundert-Meter-Spurt. Meine Beine zittern immer noch vor Anstrengung. Na ja, bin halt auch nicht der aller Fitteste zur Zeit. Hat sich aber gelohnt, denn wir haben die geplanten Moderationen "mit Gorillas" tatsaechlich hinbekommen. Unterwegs waren wir mit Martha Robbins, eine der fuehrenden Gorilla-Forscherinnen weltweit. Und mit Gud, unserem Guide. Der musste bei unserer letzten Tour uebrigens Bekanntschaft mit der Samba-Huefte von "Fuzi" machen, das ist der schmaechtig gebaute Herr auf dem Foto oben. Erst ueberraschte Fuzi uns im Unterholz, dann schlenderte er laessig in Armeslaenge vorbei und als alle gerade wieder anfingen zu atmen, schoss er den auch nicht gerade kleinen Gud mit einem einzigen ploetzlichen Hueftschwung in die Buesche. Hat ihm wohl Spass gemacht, dem Fuzi. Mir nicht, vor Schreck waere ich naemlich fast vom Berg gefallen.

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