Montag, 29. November 2010

SPIEL DICH SCHLAU!

Für National Geographic durfte ich an einem Computerspiel mitarbeiten - mit Fragen aus den Bereichen Abenteuer, Natur und Wissenschaft. Gibt´s für alle Plattformen. Blöderweise kann ich selber immer noch nicht alle Fragen beantworten. Peinlich, peinlich.... Wer mehr wissen möchte, kann rechts auf den Link "Das Spiel" klicken.

Donnerstag, 25. November 2010

MEGA BAUTEN


Istanbul ist mit geschätzten 13 Millionen Einwohnern eine der größten Städte der Welt. Ausgerechnet hier erwarten die Experten in naher Zukunft ein gefährliches Erdbeben. Zwei Bauwerke, die wir für unseren Terra X Dreh genauer in Augenschein genommen haben und die unterschiedlicher nicht sein könnten, gelten als vergleichsweise erdbebensicher: Der noch in Bau befindliche Bosporustunnel mit seiner High-Tech-Architektur sowie die anderthalb Jahrtausende alte Hagia Sophia. Für unsere Sendung haben wir nachgeforscht, mit welchen Tricks die Architekten dabei gearbeitet haben.



Im Tunnel haben wir gestern außerdem den letzten Drehtag unserer vierwöchigen Reise durch Israel und die Türkei hinter uns gebracht. Jetzt geht's für ein paar Tage nach Hause, dann für drei Wochen nach Indien und dann ist Weihnachten. O man, wann soll ich nur Geschenke besorgen?

Samstag, 20. November 2010

HÖHLENMENSCHEN


Seit einer Woche sind wir nun in der Türkei unterwegs, besonders spannend war ein Besuch bei den Yörük, einem türkischen Nomadenvolk, und ihren Kamelen. Das auf dem Foto hatte üblen Mundgeruch und könnte meiner Meinung nach auch mal eine Zahnreinigung gebrauchen.
Heute standen dann die Wohnhöhlen Kappadokiens auf dem Drehplan. Es waren vor allem frühe Christen, die hier ganze Städte in den tuffsteinigen Untergrund schlugen, um sicher vor Feinden ein gottgefälliges Leben führen zu können. Wirklich faszinierend, durch eine Höhlenstadt mit zehn Stockwerken und Platz für zehntausend Menschen zu kraxeln. Das müssen unvorstellbare Lebensbedingungen gewesen sein....ohne Licht...und wie das gerochen haben muss...


Außerdem befassen wir uns hier auch mit der menschlichen Frühgeschichte. Es war wahrscheinlich in der Gegend der heutigen Türkei, in der Menschen vor einigen tausend Jahren zum ersten Mal Pflanzen kultivierten und sesshaft wurden. Ihre Nachfahren breiteten sich auch nach Westen, nach Europa aus. Ein bisschen türkisch sind wir also alle (Gruß an Herrn Sarrazin!)!
Jetzt stehen uns noch ein paar Tage Istanbul bevor. Freue mich schon darauf!

Freitag, 12. November 2010

WUNDER-FLAUTE


Mein Wunschzettel steckt in den Ritzen der Klagemauer, das Tote Meer ist betaucht (ich brauchte insgesamt 60 Kilogramm Ausrüstung und Gewicht, um in der Salzbrühe unterzugehen) und die Koffer sind gepackt - heute geht es weiter zum nächsten Terra X Dreh. In die Türkei.
Noch lange erinnern werde ich mich wahrscheinlich an meine Segeltour auf dem See Genezareth. Dabei wurde offensichtlich, dass ich als Jesus-Kopie ein Totalausfall bin. Hilflos dümpelte ich im Nachbau eines Fischerbootes aus biblischer Zeit auf dem See. Wir wollten die Szene aus der Bibel nachstellen, in der Jesus genau hier mit seinen Gefährten während einer Bootstour von einem Sturm überrascht wird. Aber so realistisch war das eigentlich nicht geplant: Mein Mast war gebrochen, das Segel flatterte nutzlos umher und mit den klobigen Holzrudern konnte ich das schwerfällige Boot nicht auf Kurs halten - der Wind war plötzlich aufgefrischt. Kabbeliges Wasser, der Kahn schwankte bedenklich und ich trieb ab Richtung Golanhöhen. Zeit für ein Wunder. Leider kann ich jedoch weder übers Wasser gehen noch Stürme beruhigen. Also musste ich das Begleitboot heran winken und mich abschleppen lassen. Am Ende haben wir die Szene aber doch noch in den Kasten bekommen. Am 26. Dezember um 19:15 Uhr im ZDF können sich dann alle anschauen, wie unser Segelexperiment ausgegangen ist...



Und bei der Gelegenheit: Ihr seid super! Die zweite Folge der "Terra X - Supertiere" haben tatsächlich 5,01 Millionen Menschen angeschaut. Wow! Danke!

Montag, 1. November 2010

HÄNGEPARTY


Okay, als ich das letzte Mal sowas gemacht habe, lag ich danach im Krankenhaus und musste mein Gesicht mit Titanplatten rekonstruieren lassen. Aber im Heiligen Land hat mein Schutzengel natürlich eine besondere Aufsichtspflicht. Er hat meinen Ausflug zu den Nubischen Steinböcken im Ramon Krater ordnungsgemäß überwacht, ich bin heil unten angekommen. Das Unglaubliche an diesen Tieren: Mit ihren Spezialhufen (außen hart, in der Mitte weich) können sie sogar Steilwände wie die hoch- und runterhoppeln, in der ich da gerade hänge. Das hat ihrer Art wahrscheinlich das Überleben gesichert, denn in so ein unwegsames Gelände kommen kaum Raubtiere oder menschliche Jäger.
Der Terra X - Dreh in Israel macht Riesenspaß! Und außerdem ist es warm hier!
Und Dankeschön an alle 4,3 Millionen Zuschauer, die gestern "Terra X - Die Supertiere" eingeschaltet haben! Toll! Folge zwei wird schon am kommenden Sonntag im ZDF ausgestrahlt, wie immer um 19:30 Uhr.




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