Freitag, 23. Dezember 2011

ROCKING X-MAS

Air Guitar vor der Grabeskirche in Jerusalem
Zum Weihnachtsfest meinte Jean-Paul Sartre: "Ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht.“ Das müssen wir ändern! In diesem Sinne: Viel Spaß, fette Geschenke und eine großartige Zeit!
DS

Mittwoch, 14. Dezember 2011

DIE LETZTE IN 2011

Am kommenden Sonntag läuft vorerst die letzte Folge "Terra Xpress" mit Dirk in diesem Jahr. Die letzte Sendung wendet sich dem "Wunderbaren" zu. Die Wissenschaft hat zwar vieles entschlüsselt, was bis dahin noch unerklärlich war. Doch gibt es immer noch Dinge, die uns wie ein Wunder vorkommen. Vorher ist Dirk am Samstag Abend aber noch bei "Ein Herz für Kinder" im ZDF zu sehen. Er unterstützt die Spendengala in dem er fleissig am Telefon sitzt und die Spendenanrufe entgegen nimmt. Die Gala wird live ab 20.15 Uhr übertragen.


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Sonntag, 11. Dezember 2011

LENKRAD-LOOSER

Meine Frau hat es schon immer gesagt, jetzt ist es bestätigt: Ich bin der schlechteste Autofahrer Deutschlands! Das ist schade, die Beweise sind allerdings so eindeutig, dass leugnen zwecklos wäre. Im Bewegtbild hier zu sehen: Autoversager
Und, da mein Ruf nun eh schon ruiniert ist, hier noch ein Video, das mich quasi in flagranti zeigt - mit einem Wolf: Tierliebhaber
Welche Moderationen aus diesen Situationen entstanden sind, ist heute um 19:30 Uhr im ZDF zu sehen: Terra X - Faszination Erde Skandinavien.
DS

Mittwoch, 7. Dezember 2011

DIRK IM DOPPELPACK

Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit - Dirk im Doppelpack. Zuerst gibt es um 18.30 Uhr eine neue Folge von Terra Xpress, wo sich Dirk mit tierischen Genies befasst. Unter anderem stellt sich die Frage, ob die Intelligenz der Haustiere unterschätzt wird, worauf es natürlich in der neuen Ausgabe von Terra Xpress die Antwort gibt. Ab 19.30 Uhr heißt es dann wieder "Terra X - Faszination Erde", wo Dirk "Skandinavien - das Land der Wikinger" erkundet. Es wird also wieder ein wissensreicher, spannender und interessanter Abend - denn "Mit dem Zweiten sieht man besser".



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Sonntag, 4. Dezember 2011

PROGRAMMHINWEIS

Einen Monat lang sind wir kreuz und quer durch Australien gereist, haben unvergessliche Landschaften und coole Tiere gefilmt. Zu sehen ist das alles heute Abend um 19:30 Uhr unter dem Titel "Terra X - Faszination Erde Australien". Natürlich im ZDF. Viel Spaß dabei! Und wer die Sendung verpasst, hat in der Mediathek eine zweite Chance. DS

Samstag, 26. November 2011

Moderationsdreh für "Terra X" in Israel 2010
Augen auf bei der Berufswahl! Sonst hängen Sie jobmäßig irgendwann genauso in den Seilen wie ich. Der aktuellen Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach zufolge habe ich nämlich alles falsch gemacht.
Die Forscher wollten wissen, vor welchen Berufen die Deutschen am meisten Achtung haben. Es dürfte kaum jemanden überraschen, dass Politiker weit hinter Krankenschwestern, Lehrern oder Handwerkern rangieren. Politiker-Bashing ist schließlich wohlfeil. Und dass Banker noch weiter hinten liegen - geschenkt! Aber dann das! Noch hinter dem bösen Banker, auf dem allerletzten Platz: Der Fernsehmoderator! 
O man, ist das bitter! 
DS

Dienstag, 22. November 2011

NUR EINE NUMMER

Ich bin Nummer 3.504.663.411. Jeder ist eine Nummer. Und wer seine nicht kennt, kann sie auf dem BBC-Bevölkerungsrechner ermitteln lassen. 3.504.663.411 bedeutet, dass sich die Weltbevölkerung seit meiner Geburt verdoppelt hat. Verdoppelt! O man!
Die kleine Danica aus Manila wurde von der UNO symbolisch zur Nummer 7.000.000.000 erklärt. Bei der Überreichung des Geburtstagskuchens im Krankenhaus war auch Nummer 6.000.000.000 dabei, die gerade mal zwölfjährige Lorrize. Pro Minute wächst die Zahl der Menschen um etwa 150. Irgendwann, so viel ist klar, wird die Erde zu klein für uns sein. Denn nicht nur die Geburtenzahl steigt - auch die Lebenserwartung. 
Tutu Yusupova aus Usbekistan zum Beispiel, mit behaupteten 131 Jahren inoffizielle Weltalterspräsidentin, trägt theoretisch die Nummer 1.260.045.326 und hat neulich die Befürchtung ausgesprochen, "der Tod habe sie vergessen." Ist halt auch nicht mehr der Jüngste, der Gevatter Tod. Da sei ihm verziehen, dass er sich bei den vielen, vielen Menschen nicht um jeden kümmern kann. Aber was soll werden aus einer Welt, in der man sich nicht mal mehr auf den Sensenmann verlassen kann?
Johannes Heesters könnte demnächst eine neue Boygroup gründen, er wurde 1903 geboren und trägt die ungefähre Kennziffer 1.650.000.645. Damit ist er aus Sicht von Hazi Abdul Noor tatsächlich noch ein Jüngling, denn der Inder, etwa 1.261.903.287, könnte fast Jopis Vater sein und hat mit 120 (!) gerade eine 60 Jahre Jüngere geheiratet. "Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe vor dem Altern," sagte einst Coco Chanel. Na bitte!
Nach seinem erfolgreichen Marathon-Wettkampf in Toronto gilt Fauja Singh als Shootingstar der Läuferszene. Zwar sind 8 Stunden 25 Minuten und 16 Sekunden nicht gerade weltrekordverdächtig, aber Herr Singh, mit Startnummer 1.758.006.595 ins Leben getreten, hat die 42,195 Kilometer als erster Hundertjähriger bewältigt. Er läuft und läuft und läuft... mit Turban und Turnschuhen.
Nummer 1.260.984.021, die Holländerin Hendrikje van Andel-Schipper, ist unlängst mit 115 Jahren dahingeschieden. Als Ernährungstip  gab sie "Orangensaft" und "Matjes" an. Tatsächlich waren es aber wohl ihre außergewöhnlich gut sortierten Gene, die sie so lange und gesund leben ließen. Wissenschaftler haben ihr Genom daher analysiert und hoffen nun auf neue Erkenntnisse im Kampf gegen altersbedingte Krankheiten.
Aber soll man sich die wirklich wirklich wünschen? Der achtmilliardste Mensch wird in einem guten Jahrzehnt erwartet. Fauja Singh wird dann wohl immer noch laufen und Johannes Heesters immer noch singen. Vielleicht kommen sie dann ja als Stargäste zur Rosenhochzeit von Hazi Abdul Noor, der auch Tutu Yusupova einladen könnte, damit ihr das Warten aufs Ende nicht so langweilig wird.
Der Biologe Paul R. Ehrlich meinte übrigens neulich in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, all das werde „zum Untergang der Menschheit führen“, weil die Ressourcen unseres Planeten schwinden. „1,5 Milliarden“ hält er für eine dauerhaft vertretbare Weltpopulation, „aber nur, wenn wir uns vernünftig verhalten.“ Tja. Unwahrscheinlich.
Eure 3.504.663.411

Mittwoch, 9. November 2011

PATCHES

"Man kann im Leben auf vieles verzichten, aber nicht auf Katzen und Literatur!" Wie wahr!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

SURF & TURF

Das "wissenschaftliche Gebet" ist eine auf Joseph Murphy zurückgehende Methode, um das Unterbewusstsein bewusst zu beeinflussen. Der diesem Bemühen innewohnende Widerspruch ist zwar offensichtlich, hält allerlei so genannte Motivationstrainer aber nicht davon ab, das so genannte Positive Denken als Weg zum so genannten Erfolg anzupreisen.

Australien hat es besser, denn dort begegnet man derlei Schnickschnack mit Skepsis und setzt auf eher traditionelle Techniken der Leistungssteigerung - auf Angst zum Beispiel. Scott Wagstaff, Manager des Carbrook Golf Clubs in Brisbane, weiß jedenfalls von Loch 15 seines Parcours zu berichten, dass die Spieler dort mit besonderer Konzentration abschlagen. Kein Wunder, tummeln sich doch im Wasserhindernis vor dem betreffenden Grün ein halbes Dutzend bis zu drei Meter langer Bullenhaie. Der Art Carcharhinus leucas wird nun eine gewisse Neigung zur Menschenfresserei nachgesagt, entsprechend bedacht sind die Golfer auf einen veritablen Sicherheitsabstand. Der Qualität ihres Spieles, davon darf ausgegangen werden, dürfte die Anwesenheit der Haie also zuträglich sein. Auch der Club profitiert, denn die Raubfische haben bereits regionale Berühmtheit erlangt.

Heimisch sind die Bullenhaie auf dem Sportplatz bereits seit 17 Jahren. Damals trat ein nahe gelegener Fluss über seine Ufer, flutete den Golfkurs und lochte die Haie vor dem 15. Grün ein. Dort leben sie von "rotem Fleisch und ab und zu ein bisschen Hühnchen", erläutert Wagstaff. Aha. Da hilft wohl nur beten. Und positiv denken!

Samstag, 8. Oktober 2011

RUGBY RULES


Ach, wär' man doch ein Känguru! Man wäre süß und blöd und könnte richtig große Sprünge machen. 13,5 Meter stehen als Weitsprungrekord der Beutler zu Buche. Der Wissenschaft ist nun einerseits bekannt, dass ungewöhnlich elastische Muskelbänder die sympathischen Hüpfer antreiben, sie andererseits aber über allenfalls walnussgroße Hirne verfügen. Der australische Volksmund heißt Kängurus oft "Wallabies" und unterstellt den Tieren wohl wahrheitsgemäß, intelligenzmäßig "not the brightest candle on the cake" zu sein. Na ja, das muss kein Nachteil sein, schon Schiller wusste, "mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens". Insofern stehen die Chancen der australischen "Wallabies" gut, an diesem Wochenende die südafrikanischen "Springboks", immerhin die amtierenden Weltmeister, und anschließend im Finale sogar die als nahezu unbesiegbar geltenden "All Blacks", die Rugby-Götter aus Neuseeland, einfach unterzupflügen. Der schöne Kraftsport feiert seinen "World Cup" und ganz Down Under freut sich wie Bolle. Mit erfrischender Brutalität versuchen Männer mit Blumenkohlohren, ein zäpfchenförmiges Lederspielzeug im Rückraum der Kontrahenten zu platzieren. Ganz ungetrübt ist der Spaß dieses Mal allerdings nicht, unterstellt doch Eliota Fuimaono-Sapolu, ein 102-Kilo-Spieler aus Samoa, den Rugby-Funktionären Methoden der Sklaverei, der Apartheid, gar des Holocaust. Anlass war unter anderem eine seiner Meinung nach zu milde Strafe gegen die "Roten Rosen" aus England, die entgegen der offiziellen Spielregel 9.B.1 zum Erringen von Bonuspunkten nicht ein-, sondern gleich zweimal den Ball auswechselten. Skandal! Hätte sich Herr Fuimaono-Sapolu doch an die goldene Weisheit von Lothar Matthäus gehalten, derzufolge man sich auch nach einem verlorenen Match "keinen Sand in den Kopf stecken" sollte. Dann hätte ihm der unglückliche Vergleich nachher nicht leid tun müssen. Und ihm wäre vielleicht aufgefallen, dass es gar nicht Englands Rote Rosen, sondern Südafrikas Springböcke waren, die Samoa aus dem Turnier befördert haben. Aber wer will dem Mann etwas vorwerfen? Der Leistungsdruck, Millionen Zuschauer, das harte Training - und erst die vielen fremden Teams! Besonders letztere stellen Sportler vor existenzielle Probleme, wie Jean-Paul Sartre feststellte, denn im Wettkampf "verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft."
O ja!
DS

Montag, 3. Oktober 2011

BRUNO vs. SCHNAPPI

"Schnappi, das kleine Krokodil" mag als Kinderlied akzeptabel sein. Als Platin-Hit in der Hot Rotation aller großen deutschen Pop-Sender war es im Jahr 2005 eine akustische Umweltverschmutzung, die wie saurer Regen aus den Radios rieselte und sich in die Gehörgänge ätzte. Soweit ich weiß, ist niemand unmittelbar daran gestorben. Es hätte mich aber nicht überrascht.

In Australien stirbt fast jedes Jahr ein Mensch im Rachen eines "Salties", eines Leistenkrokodiles. Diese Tiere gehören zu den Archosauria, sind also entfernte Verwandte der Dinosaurier, offenbar aber deutlich anpassungsfähiger, denn im Gegensatz zu ihren ausgestorbenen Vettern haben sie bisher alle Naturkatastrophen einschließlich Mensch überlebt. Ihre Vorfahren lauerten schon vor knapp einer Viertelmilliarde Jahren auf Beute - und diese lange, blutige Geschichte sieht man den heutigen Krokodilen auch an. Atavistische Monster von bis zu sechs Metern Länge, mit drachenhaften Panzerplatten gerüstet, im starren Blick die Grausamkeit des endlosen Überlebenskampfes. Höchstwahrscheinlich denkt ein Krokodil sich gar nichts dabei, wenn es wie eine Wasser-Luft-Rakete durch die Oberfläche bricht und mit seinen absurd großen Kiefern das überraschte Opfer schnappt. Und empfindet auch nichts. Außer vielleicht Hunger. Aber wer sowas mal live aus der Beuteperspektive gesehen (und überlebt) hat, weiß, wie sich Urangst anfühlt. Nicht gut.

1971 gab es in Australien noch etwa 3.000 Salties. Dann wurde die Jagd stark eingeschränkt. Gleichzeitig entdeckte die Modeindustrie, dass Handtaschen auf Krokodilfarmen schneller und makelloser wachsen als in der Wildnis. Positive Folge dieses Profitstrebens: Heute schwimmen in den Gewässern down under wieder 80.000 Leistenkrokodile herum, weil sich Jagd und Wilderei nicht mehr lohnen. Gleichzeitig ist aber die Bevölkerungszahl auf über 20 Millionen Menschen geklettert. Dazu kommen noch Millionen überhaupt nicht individueller Individualtouristen, die in jedem noch so abgelegenen Billabong herumplanschen. Kurz gesagt: Krokodile und Menschen begegnen sich öfter, als gut wäre. Um die Verluste auf beiden Seiten möglichst gering zu halten, werden verhaltensauffällige Problemkrokodile gefangen. Einige bekommen einen Sender und werden wieder ausgesetzt, um die Wanderwege der Reptilien zu erforschen. Das erläutern wir in unserem Film und "Bruno" (Foto) ist mein Beispielkrok. Ein eindrucksvolles Vieh, ich musste mich ganz schön überwinden, um mit ihm ins Wasser zu steigen, obwohl sein Maul zugebunden war. 200 Kilogramm Körpergewicht und ein muskulöser Schwanz sind auch schon ziemlich respekteinflößend. Trotzdem: Lieber Bruno als Schnappi. Klare Sache.




Dienstag, 20. September 2011

DALI IM OUTBACK

Nach 24 Stunden Flug und acht Stunden Zeitverschiebung ein vertrautes Gefühl: Zugleich müde und hellwach. So sehr verwirren Weltreisen den Metabolismus, dass sich der Körper einfach nicht entscheiden kann, ob er nun schlafen oder rennen möchte. Ich glaube mich zu erinnern, in einer Studie mal eine Theorie dazu gelesen zu haben, warum der Jetlag bei Reisen Richtung Osten härter zuschlägt als bei Flügen in die andere Richtung: Weil unser Biorhythmus tendenziell eher langsamer laufe als der globale 24-Stunden-Takt es erfordert. Bei Reisen nach Westen (wo die Zeit von Europa aus betrachtet nachgeht) komme man daher bestenfalls mit dem Gefühl davon, einen besonders langen Tag zu haben. In Australien, also im Osten, fühle ich mich nun aber leider wie eine dieser geschmolzenen Uhren des Malers Salvador Dalí.
Dafür bin ich gerade in Cairns angekommen. Der australische Regenwald, das Outback und das Great Barrier Reef sind die ersten Stationen unserer Drehreise für Faszination Erde. Mal wieder Australien also, wo ich schon so viel Zeit verbracht habe. Großartig.
Die vergangenen Wochen in Deutschland waren pickepacke voll mit Drehs und Veranstaltungen. Heraus ragt ein Abend, den ich mit der Primatenforscherin Jane Goodall auf einer Bühne in Hamburg verbringen durfte. Interviews, Musik, Geschichten aus ihrem Leben. Jane ist 77 Jahre alt und verfügt bekanntermaßen über ein engelhaftes Charisma. Wenn man ihr ein wenig näher kommt, wird aber auch spürbar, über wie viel Kraft, Entschlossenheit und Beharrlichkeit sie verfügt. Starke Frau. Sehr eindrucksvoll. Inspirierend.
Heute Abend um 20:15 Uhr im ZDF: Faszination Eiswelten. Einsichten und Moderationen, die wir in den vergangenen vier Jahren in den Frost- und Gletscherregionen unseres Planeten gewonnen, bzw. aufgenommen haben. Bin gespannt, ob es Euch und Ihnen gefällt.
Dirk



BEST OF FASZINATION ERDE

copyright ZDF/Gabriela Brück
Heute Abend startet um 20.15 Uhr die erste Folge von einem Best Of Terra X Faszination Erde. In der heutigen Sendunge geht es um "Eisige Welten". Nächste Woche Dienstag befasst sich Dirk dann ab 20.15 Uhr mit dem Thema "Inselwelten".

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Donnerstag, 15. September 2011

DIRK IM ZDF

Folgende Sendetermine stehen ab dem 20. September bei Dirk an:

Dienstag, 20. September, 20.15 Uhr, ZDF
Best Of Terra X - Faszination Erde "Eisige Welten"

Sonntag, 25. September, 18.30 Uhr, ZDF
Terra Xpress - "Abenteuer Supermarkt"

und

Sonntag, 25. September, 19.30 Uhr, ZDF
Terra X - Die Macht der Elemente, Teil 1 "Feuer"

Dienstag, 27. September, 20.15 Uhr, ZDF
Best Of Terra X - Faszination Erde "Inselwelten"

Sonntag, 02. Oktober, 18.30 Uhr, ZDF
Terra Xpress - "Wie Sternschnuppen glühen"

und

Sonntag, 02. Oktober, 19.30 Uhr, ZDF
Terra X - Die Macht der Elemente, Teil 2 "Wasser"

Sonntag, 09. Oktober, 18.30 Uhr, ZDF
Terra Xpress - "Mit Herkules-Kräften"

und

Sonntag, 09. Oktober, 19.30 Uhr, ZDF 
Terra X - Die Macht der Elemente, Teil 3 "Erde"

Sonntag, 16. Oktober, 19.30 Uhr, ZDF
Terra X - Die Macht der Elemente, Teil 4 "Luft"

Viel Spaß beim zuschauen, es lohnt sich - wie immer!

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Donnerstag, 8. September 2011

GEWONNEN ODER ZERRONNEN

Am kommenden Sonntag geht es "über die Hoffnung, mit kleinem Einsatz große Kasse zu machen". Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, reich zu werden ohne große Mühe. Viele suchen ihr Glück im Spiel: beim Lotto, beim Roulette, mit Rubbellosen. Doch für die wenigsten geht der Traum vom großen Geld in Erfüllung. Zur Not muss man dem Schicksal eben auf die Sprünge helfen - mit speziellen Systemen, mit Technik, mit allerlei Tricks.


Dirk erkundet am kommenden Sonntag bei "Terra Xpress", was getan wird, damit das Gewinnen eine Glückssache bleibt. Welche Tricks wenden Spezialisten an, um das Glück zu erzwingen? Und: Wie kann man sicher gehen, dass beim Lotto alles mit rechten Dingen zugeht? 

Außerdem wird versucht, ob sich Rubbellose durchleuten lassen und Ziehungsleiter Mandref Meder lässt das Wissensmagazin hinter die Kulissen der Lottowelt schauen. Es lohnt sich also mal wieder einzuschalten.


// eingestellt von Büro Lönne

Freitag, 2. September 2011

NACHTS IM MUSEUM

Es ist gleich halb zwei Uhr nachts, ich schlürfe gerade den 14. Kaffee und warte auf die nächste Klappe für die nächste Szene bei unserem Dreh im Frankfurter "Senckenberg Museum". Die ganze Woche über sind wir "nachts im Museum" und genau wie im gleichnamigen Kinofilm lassen auch wir die Puppen tanzen und erwecken ein paar eigentlich tote Ausstellungsstücke (digital) zum Leben. Produziert wird die zweite Staffel der "Terra X Supertiere", mit denen wir im vergangenen Jahr auf Sendung gegangen sind. Die Themen der beiden neuen Folgen: "Liebe" und "Kinderbetreuung" im Tierreich.


In der Ritterrüstung versuche ich nachzu-empfinden, wie Tiere mit einem Panzer, also Schildkröten, Hummer usw., es eigentlich schaffen, sich zu paaren (gar nicht so einfach!). Animierte Erdmännchen turnen durchs Museum, Katzenbabys dienen als süße Beweise der genetischen Rekombina-tion (Vermischung väterlicher und mütter-licher Erbaanlagen) und mit digital hinzugefügter Muskelmasse beschreibe ich, welche Auswahlkriterien Weibchen bei der Partnerwahl anlegen. Die Katzenbabys schlafen übrigens schon wieder. Und ich hole mir Kaffee Nummer 15...
Dirk

Sonntag, 21. August 2011

RENNEN UND FLIEGEN


Am schnellsten war meiner Meinung nach der schwarze Labrador, der - wie alle Läufer mit orangefarbenen T-Shirt! - heute nur deshalb nicht als erster über die Ziellinie kam, weil er zwischendurch Stöckchen aus der Alster fischen oder Beinchen heben musste. Aber die Zeit war den Läufern bei diesem Wettkampf ausnahmsweise mal nicht so wichtig, denn "Laufend gegen Gewalt" ist eine jährliche Benefiz-Sportveranstaltung, deren Erlös Hamburger Frauenhäusern zugutekommt. Tolle Sache, guter Zweck, riesiger Spaß: Im kommenden Jahr werde ich bestimmt wieder dabei sein!

Ziemlich aufregend war der erste Flug mit einem Jet Lev Flyer, den ich gestern auf der Stör absolviert habe. Das Foto ist nämlich keine Fotomontage und den Jet-Tornister habe ich auch nicht bei Q aus dem James-Bond-Schrank geklaut. Das Ding ist echt, es fliegt wirklich und bei Terra Xpress nutzen wir es, um den physikalischen Begriff "Druck" mal auf ganz neue Art zu erklären. War echt ein sehr cooler Flug. Aber das Wasser....Brrrrrrr!
Dirk

Freitag, 12. August 2011

FEUERTEUFEL




Die Welt ist bunt! Neulich habe ich noch Klaviere und Autos an Helikopter gehängt und heute werfe ich im Berliner Bundesamt für Materialforschung mit Eiern (Terra Xpress-Experimente).
Außerdem haben die ZDF-Kollegen und ich gestern auf einer Pressekonferenz die nun fertiggestellte BBC-Koproduktion "Die Macht der Elemente" vorgestellt. Die vier Teile sollen ab 11. September sonntags um 19:30 Uhr ausgestrahlt werden. Wir haben in der Reihe mal versucht, ganz grundsätzlich herzuleiten, wie die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft - also die Ressourcen unseres Planeten - die menschliche Zivilisation ermöglicht und vorangetrieben haben. Und dann beschäftigen wir uns natürlich auch mit der Frage, wie endlich dieses Spiel mit den Schätzen unserer Erde eigentlich ist. Ein wie ich finde ziemlich anspruchsvolles Dokumentarfilm-Projekt. Wir verzichten dabei auch überwiegend auf den inzwischen üblichen Fernsehschnickschnack wie CGIs (Bilder aus dem Computer), bunte Grafiken oder übertriebenes Soundgedröhne. Da ich ja sonst selber gerne in die Schnickschnack-Werkzeugkiste greife, bin ich sehr gespannt, wie gut diese eher klassische Form laufen wird. Langweilig wird's natürlich auch ohne digitale Tricks nicht, schon in Folge eins muss ich (Foto!) durchs Feuer gehen.

Und sonst? Morgen wird die ARD das "Starquiz" ausstrahlen, in dem ich zusammen mit Franziska von Almsick (cool!) antrete. Und Sonntag zeigen wir bei Terra Xpress um 18:30 Uhr den Kampf einer Camper-Gemeinde gegen einen einzelnen Maulwurf. Außerdem sind die Faszination-Erde-Sondersendungen "Inselwelten" und "Eiswelten" so gut wie fertig. Ihr seht: Ich bin fleißig. Und jetzt muss ich Schluss machen. Eier werfen. Natürlich im Dienste der Wissenschaft.
Dirk

Donnerstag, 28. Juli 2011

HEISSES DEUTSCHLAND

Am kommenenden Sonntag gibt es wieder eine neue Folge "Terra Xpress". Leider spielt das Wetter gerade nicht so mit, aber dennoch widmet sich Dirk in der neuen Ausgabe der Hitze.
Im Sommer macht sie uns oft das Leben schwer. Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius wird das Leben in den Städten unerträglich. Häuser und Straßen speichern die Sonnenwärme und geben sie nachts wieder ab. Terra Xpress erkundet, was man tun kann, um sich zu schützen - und wie man einen kühlen Kopf bewahrt. Außerdem geht man den Ausfällen der Klimaanlangen in den ICE-Zügen auf den Grund und beschäftigt sich damit, wie auch im Sommer die Dachwohnung wieder kühl wird. Also, es gibt wieder jede Menge Tipps! Viel Spaß beim Anschauen.


// eingestellt vom Büro Lönne


Montag, 25. Juli 2011

OSLO-ATTENTAT

Nur wenige Stunden, nachdem unsere Drehreise durch Skandinavien zu Ende gegangen war und wir das Zentrum von Oslo verlassen hatten, explodierte dort die Bombe des Attentäters Anders Behring Breivik. Ich erfuhr davon direkt nach meiner Ankunft in Hamburg.
Nachdem wir zwei Wochen lang besonders intensiv die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Norweger kennenlernen durften, war die Nachricht von dem Massenmord besonders erschütternd. Dass unsere Reise so einen grauenvollen Abschluss finden würde, übertrifft die schlimmsten Albträume.
Wie wahrscheinlich den meisten von uns fehlen auch mir die Worte angesichts so einer monströsen Tat. Wahrscheinlich gibt es auch keine, die angemessen wären. Also bleiben nur Trauer, Erschütterung, Beileid.
Dirk

Samstag, 16. Juli 2011

ZUNGENKUSS




In anderthalb Jahrzehnten Naturfilmerei gab es natürlich schon einige Male Situationen, in denen ich Tieren näher gekommen bin als ich eigentlich wollte - aber sowas wie gestern habe ich wirklich noch nie erlebt. Vor der Arbeit mit einigen habituierten Wölfen in Nordnorwegen eröffneten mir die Wolfsbetreuer, das gegenseitige Abschlecken sei ein instinktives und notwendiges Begrüßungsritual innerhalb des Rudels. Wenn ich keinen Ärger mit den Tieren haben wolle, müsse ich das über mich ergehen lassen. Und ich solle den Mund bloß nicht zukneifen, das sei auch nicht ratsam. Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto: Eine wilde Knutscherei mit ausgewachsenen Wölfen, die mich mit ihren riesigen Schlabberzungen um die Wette geküsst haben. Ein bisschen Ekelüberwindung hat das schon gekostet. Sei aber alles kein Drama, meinten die Experten, denn Wölfe hätten viel weniger Bakterien in der Mundflora als Menschen. Na dann...Zungenkuss!
Dirk

Mittwoch, 13. Juli 2011

BLITZSAUBER

Am Sonntag gibt es nach der kleinen Pause wieder eine neue Folge "Terra Xpress". In der neuen Folge befasst sich "Terra Xpress" am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr mit der Frage, wie man Dreck und Schmutz am besten beseitigen kann und begleitet dabei Fensterputzprofis in luftige Höhen. Außerdem gibt es Tipps, wie man sein Auto von lästigem Vogelkot befreit, und Dirk geht in einem Meeresaquarium auf Tauchstation, um die Fenster zu reinigen. Dass Staub nicht nur lästig, sondern auch gefährlich sein kann, zeigen Staubexplosionen, die zum Beispiel in der Industrie immer wieder großen Schaden anrichten. Mit einem spektakulären Experiment unter großen Sicherheitsvorkehrungen der Feuerwehr und Experten zeigt Dirk, mit welcher Wucht eine Ladung Staub explodieren kann und warum das geschieht.

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Dienstag, 12. Juli 2011

WICKI-PEDIA


Gestern viel gelernt über den Bootsbau der Wikinger. In Roskilde, Dänemark, bauen Experten seit Jahren Schiffe der Nordmänner nach und unternehmen dann Drachenbootfahrten. Die Profis sind immer wieder erstaunt, wie pfiffig die Nordmänner beim Bootsbau vorgingen. Nur spezielle Bäume, niemals sägen, entlang der Fasern spalten, abwärts überlappende Schindeln, flacher Kiel zum Wellenreiten, mit Pferdefett imprägnierte Schafswollsegel, elastische Planken, und, und, und. Resultat: Wicki und Co. waren damals schon fast so schnell unterwegs wie heutige Segler mit megateuren Regattabooten. Ich stehe gerade an Bord des "Meereshengstes", der Platz für 80 Krieger auf Raubfahrt bot. Muss ein wahrlich furchteinflößender Anblick gewesen sein, wenn so eine wilde Horde am Strand landete.

Habe gestern bei der Durchführung eines "Elchtests" das Testauto gegen die Leitplanke gesetzt und ziemlich viel Schrott produziert. Seither lassen mich die Kollegen nicht mehr hinters Lenkrad unseres Teamwagens. Komisch.
Dirk

Donnerstag, 7. Juli 2011

ELCHTEST

Wie toll! Nach Wochen, die fast ausschließlich unserem neuen Wissensmagazin gewidmet waren, bin ich gerade dabei, mal wieder die Koffer für eine längere Reise zu packen. Zwei Wochen lang werde ich mit dem Team von "TerraX-Faszination Erde" kreuz und quer durch Skandinavien touren, immer auf den Spuren von Wikingern, Wölfen und Walen. Jippieh! Dirk im Elchtest und auf dem Gletscher, dazwischen leckeren Espresso aus der Expeditionskaffeemaschine und vielleicht eine Joggingrunde mit Kameramann Olli. Obwohl - das lasse ich lieber, denn der ist inzwischen vom Schokomonster zur Laufmaschine mutiert. Zu anstrengend für mich...
Werde mich natürlich regelmäßig von unterwegs melden, aber jetzt muss ich noch schnell ein paar Klamotten waschen, den Kulturbeutel packen, die lange Unterhose suchen und ein bisschen lässige Reisemusik runterladen...
Dirk


Montag, 20. Juni 2011

MIT ZIVILCOURAGE INS KINO

Ich bin gerade sehr stolz auf meinen Neffen, der hier in Hamburg studiert: Vor einiger Zeit war er nachts mit einem Freund auf dem Nachhauseweg, als die beiden die Hilfeschreie einer Frau hörten. Sie eilten zu Hilfe, griffen ein und konnten offenbar eine Vergewaltigung verhindern. Während der Freund sich um das Opfer kümmerte, verfolgte mein Neffe den flüchtenden Verdächtigen und hielt die Polizei übers Handy auf dem Laufenden, bis der wegen vergleichbarer Delikte bereits bekannte Mann von mehreren Beamten überwältigt und festgenommen werden konnte. Ich wünschte, mehr Menschen zeigten so viel Zivilcourage und Mut wie mein Neffe und sein Kumpel. Und Kompliment auch an die Polizei: Die hat nicht nur schnell gehandelt, sondern die beiden Jungs ein paar Tage später sogar ins Landeskriminalamt eingeladen. Da sind sie dann belobigt worden und haben vom Chef als kleine Anerkennung ein paar Kinokarten bekommen! Wie schön, wenn wir nicht immer nur Überwachungskamerabilder von Gewalttaten sehen müssen, bei denen niemand geholfen hat. Mein Neffe ist ab sofort jedenfalls mein ganz persönlicher Held!

Freitag, 17. Juni 2011

SUPER-KLEBER

Klebstoff ist zu einer Schlüsseltechnologie geworden, in praktisch jedem Gegenstand des täglichen Lebens ist er heute drin. Dirk findet für die Zuschauer am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr heraus, was man darüber wissen sollte und führt dazu spektakuläre Experimente durch. "Terra Xpress" zeigt u.a., wie viele Teile heutiger Fahrzeuge nur durch Klebstoffe zusammengehalten werden - indem "Terra Xpress" ein in Einzelteile zerlegtes Auto wieder zusammenklebt und dann im Extremeinsatz testet, ob das hält. Weiter mit "Terra Xpress" geht es dann wieder am 17. Juli - vorher drücken wir der Deutschen Nationalmannschaft die Daumen bei der diesjährigen WM in eigenen Land. 


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Sonntag, 12. Juni 2011

ALT GEGEN JUNG

Kurzer Programmtip in eigener Sache: Heute Abend um 18:30 im ZDF: Terra Xpress, der Wettkampf der Generationen, drei Senioren gegen drei Jugendliche - wer ist sportlicher, wer wird siegen? So viel kann ich verraten: Am Ende wurde es so richtig knapp...
Dirk

Dienstag, 7. Juni 2011

BAUHAUSKOKS


Meine Architektur-Kenntnisse sind ziemlich bescheiden: Renaissance hat klare Formen, Gotik hat Spitzbögen und Barock hat Protz. Tiefergehendes kann ich kaum beisteuern, bin halt kein großer Fan von Mauern. Es sei denn, sie stehen im Bauhaus-Stil herum, den fand ich schon immer unglaublich cool und schön. Und wer diese Architekturrichtung mag, für den ist die Zeche Zollverein in Essen der totale Flash: Bauhaus auf Koks sozusagen, denn die ehemals größte Zeche der Erde ist so groß-gerade-genial, dass es jedem Bauhäusler Freudentränen in die Augen treibt. Zwischen den einzelnen Moderationen für unsere BBC/ZDF Doku renne ich knipsend übers Gelände und muss von den Kollegen jedes Mal wieder zurückgerufen werden. Sorry! Bin zwar schon zum zweiten Mal hier, aber die Zeche ist einfach der Hammer. Weltkulturerbe. Müsst Ihr angucken!
Dirk

PS: Premiere von Tera Xpress ist gut gelaufen, Quote ok, viel Lob, kaum Tadel ... Freude! Schon nächsten Sonntag geht's weiter.

Sonntag, 5. Juni 2011

COUNTDOWN

Heute geht's los: Um 18:30 Uhr beginnt die Premierensendung "Terra Xpress". Ich werde mir die Sendung gemeinsam mit allen Kollegen aus der Redaktion in Mainz angucken und darauf anstoßen. Für Fernsehmenschen wie mich ist der Tag danach aber eigentlich viel aufregender: Dann nämlich gibt es Lob, Kritik, Komplimente, Schmähungen, Schleimereien oder Beleidigungen und natürlich auch die Quoten. Manchmal wünscht man sich dann in irgendein tiefes Erdloch - und genau dort werde ich sein. Wir drehen nämlich morgen für unsere BBC/ZDF-Reihe "Die Macht der Elemente" in der Zeche "Zollverein" in Essen. Da werde ich unerreichbar sein, hi, hi......
Dirk

Und ach ja, die neue Website zur Sendung: www.terra-xpress.zdf.de

Donnerstag, 26. Mai 2011

PREMIERE

Am 05.06.2011 um 18.30 Uhr feiert das neue Wissenserlebnis-Magazin Terra Xpress mit Dirk Premiere. In der ersten Folge geht es um "Stürmische Zeiten" - allerdings beginnen diese schon ab Montag. Dirk rührt noch einmal kräftig die Werbetrommel und ist vorher u.a. noch wie folgt zu sehen und zu hören: 

- Montag, 30.05.2011 zu Gast im 'WDR2 MonTalk' 
( 19.05 Uhr - 21.00 Uhr / WDR2 )

- Mittwoch, 01.06.2011 zu Gast bei 'LANZ' 
( 23.30 Uhr - 00.35 Uhr / ZDF )

- Freitag, 03.06.2011 zu Gast bei 'Volle Kanne' 
( 09.05 Uhr - 10.30 Uhr / ZDF )

- Samstag, 04.06.2011 zu Gast im 'ZDF Wochenjournal'
( 13.05 Uhr - 13.45 Uhr / ZDF )

- Samstag, 04.06.2011 ein Porträt über Dirk bei 'Hallo Deutschland' 
( 18.35 Uhr - 19.00 Uhr / ZDF )

- Sonntag, 05.06.2011 zu Gast im 'ZDF Fernsehgarten' 
( 11.30 Uhr - 13.30 Uhr / ZDF )

Gebloggt von Büro Lönne - Medienleute

Mittwoch, 25. Mai 2011

SPIDERMÄNNCHEN

Habe gestern in Berlin versucht, wie Spiderman die Fassaden von Berlin zu beklettern. Na ja, muss wohl noch ein bisschen üben. Aber der Versuch hat Riesenspaß gemacht.


Freitag, 20. Mai 2011

FENSTERPUTZER

Gestern habe ich den ganzen Tag Fenster geputzt. Allerdings unter Wasser. In einem großen Hai-Becken in Oberhausen. Das bissigste Monster im Wasser war allerdings Schildkröte "Iggy", die nach allem schnappt, was nicht schnell genug aus dem Wasser kommt. Taucher Klaus und Dirk haben mir die streitsüchtige Schildkröte vom Leib gehalten, während ich die Glaswände des Aquariums streifenfrei gewischt habe. Hmm, wenn ich so nach draußen gucke: Die Fenster in meinem Arbeitszimmer wären auch mal wieder dran...

Montag, 16. Mai 2011

FERNSEH-BASHING

Wer auf unfähige Politiker und blöde Fernsehprogramme schimpft, geht kein Risiko ein, denn dafür gibt es fast immer Zustimmung. Meist ist dieses Lästern bloß wohlfeil. Manchmal aber auch richtig falsch. Zumindest die Glotze ist nämlich gar nicht immer doof. Vergangenen Montag bin ich beim Zappen auf "meinem" ZDF hängengeblieben. Eigentlich fielen mir auf dem Sofa schon die Augen zu, der Wecker drohte mit früher Alarmzeit. Doch das kleine Fernsehspiel "Egal was ich tue, sie lieben es" war ein so cooler, authentischer und zeitgeistnaher Einblick in die Welt der YouTuber - da sage ich: Hut ab, super gemacht! Sehr, sehr guter Streifen, der übrigens in der Mediathek noch guckbar ist.

Fertig gelobt. Ich war gerade beim Segelfliegen. In einem komplett geklebten Flugzeug. Für unsere Terra Xpress Sendung über Kleber. Habe mich im Flieger selbst mit dem Handy gefilmt. Klickst Du, kannst Du gucken:

Freitag, 6. Mai 2011

HÜHNERHALTER

So langsam werde ich nervös: Mein neues Magazin "Terra Xpress" startet zwar erst am 5. Juni, aber Vorbereitungen und Drehs laufen auf Hochtouren. Heute filmen wir in einer Frankfurter Messehalle Trailer, also die kurzen Einspieler, mit denen später im Programm auf die Sendung hingewiesen werden soll. Ein umstürzendes Auto, eine Armbrust, ein Pendel und ein Huhn werden wahrscheinlich darin vorkommen. Zugegeben, hört sich etwas kryptisch an, wird aber (wenn alles so funktioniert wie wir uns das vorstellen) hoffentlich ein cooles Filmchen. Huhn "Ellen" hat jedenfalls nicht nur auf dem Foto bella figura gezeigt.



Der ganze Aufwand rund um die Sendung flößt mir allerdings auch ziemlichen Respekt ein. Manoman! So ein neues Fernsehformat ist schon ein ziemlich dickes Ding!

Dienstag, 26. April 2011

TERRA XPRESS

Luftgitarre im Windkanal: Auf dem Foto imitiere ich - für echte Rockfans leicht erkennbar - ein Stück der Red Hot Chilli Peppers ("Storm in a Teacup"), und zwar in einer Versuchseinrichtung des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt. Dort haben wir die ersten Dreharbeiten für meine neue Wissenssendung absolviert, die ab 5. Juni jede Woche im ZDF ausgestrahlt werden wird (sofern nicht Fußball-Weltmeisterschaften oder Wahlen dazwischen kommen...). Das neue Magazin wird "Terra Xpress" heißen, woran für ZDF-Doku-Fans schon erkennbar ist, dass es eine Wesensverwandtschaft mit dem bekannten Terra X - Format gibt. Im Magazin wollen wir den Schwerpunkt aber etwas häufiger auf Alltags-Themen legen. Sendelänge wird jeweils eine halbe Stunde sein und Sendezeit 18:30 Uhr. Jeden Sonntag. Und so viel kann ich schon mal verraten: In der ersten Sendung habe ich nicht nur im Windkanal, sondern auch mit einem echten Jumbo Jet gespielt...

Sonntag, 17. April 2011

HOT NEWS

Kleiner Nachklapp zu unserem Feuerdreh in Mississippi: Unter diesem link könnt Ihr Euch noch ein, zwei Tage ansehen, wie ein amerikanischer Newssender über unsere Dreharbeiten berichtet. Und unter diesem link gibt es auch noch einen Zeitungsbericht aus der "Sunherald".
Außerdem haben mir die Kollegen aus Deutschland gerade dieses Foto zugemailt: Ich versuche darauf gerade, im Windkanal des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfart bei Windstärke 12 NICHT den Boden unter den Füßen zu verlieren. Natürlich vergeblich.






Donnerstag, 14. April 2011

KOKEL-KÖNIG


Gestern haben die Kollegen mir mal wieder richtig Feuer unterm Hinterm gemacht: Die klobige Figur da zwischen den Flammen, das bin nämlich ich. Auf dem Gelände der Gulfport Firefighters in Mississippi haben wir mit Hilfe der dortigen Feuerwehrmänner eine ganz besondere Moderation für unsere Elemente-Reihe gedreht. Mit dem Schutzanzug bin ich durch die über 1.000 Grad heißen Flammen gewackelt und habe dann in die Kamera erzählt, wie sich das so anfühlt. Na ja, wenig überraschend: ziemlich heiß! Obwohl ich nicht mal eine Minute auf dem Scheiterhaufen stand, hatte meine Anzugoberfläche sich bereits auf 600 Grad aufgeheizt. Ich finde, das kalte Bier am Abend hatte ich mir dieses Mal wirklich verdient.
Inzwischen sind wir weitergereist nach Colorado, danach geht's dann noch nach Kalifornien...

Freitag, 1. April 2011

HÖHLENMENSCHEN

Ich habe es tatsächlich fast geschafft, vier Tage in Südspanien zu verbringen, ohne die Sonne oder auch nur das Tageslicht zu sehen. Den Grund dafür seht ihr auf dem Foto: Ich war mal wieder als Höhlenmensch unterwegs und habe für unsere ZDF/BBC-Dokureihe "Die Macht der Elemente" (Ausstrahlung im September) die Sorbas-Höhlen durchklettert. Das Gebirge dort besteht aus Gips, deshalb konnte abfließendes Wasser ein System von mehr als 1.000 Höhlen in den Untergrund waschen. Einige davon sind mit unzähligen Gipskristallen gekachelt und sehen wirklich traumhaft aus. Toller Dreh - aber wohl noch nie ist jemand so blass aus Südspanien zurückgekommen wie ich gestern.

Mittwoch, 16. März 2011

HÄRTE ZEIGEN

5 Grad Luft-,
4 Grad Wassertemperatur.
Nebel.
Nieselregen.

Ein schöner hamburgischer Frühlingstag, genau richtig, um die Wassersportsaison zu eröffnen. Also war ich gestern mit meinem Kajak zum "Anpaddeln" auf Hamburgs Alster und Kanälen unterwegs. Damit ist aktenkundig, dass ich meine Paddelpartnerinnen Gina und Carola in diesem Jahr geschlagen habe. Ich war als erster da draußen!

Und habe erbärmlich gefroren.

Montag, 14. März 2011

TEMPEL UND TRAUER

Angkor Wat - das war mal wieder eines dieser Erlebnisse, die mir auch nach 20 Jahren auf Reisen immer wieder begegnen. Ich war erstaunt, beeindruckt, fasziniert - und dankbar, so einen wunderbaren Ort mit eigenen Augen bestaunen zu dürfen. Die Tempelstadt von Angkor Wat ist im Gegensatz zu vielen anderen, denen man Ähnliches nachsagt, tatsächlich einer der ganz und gar fantastischen Orte auf dieser Erde. Bereits vor knapp 1.000 Jahren lebten hier 1 Million Menschen in einem Gebiet, das etwas größer ist als Berlin. Damals wahrscheinlich die größte Stadt der Welt und das Zentrum des Khmer-Reiches. Und auch wenn heute nur noch Ruinen übrig sind - selbst die sind so wunderschön, dass sie jeden Besucher unweigerlich in ihren Bann ziehen.

Während ich im Flugzeug ein paar tausend Meter über Asien Richtung Heimat saß, bebte vor der Küste von Japan die Erde. Die schrecklichen Nachrichten erreichten mich erst nach der Landung in Deutschland. Noch im September/Oktober war ich für die ZDF-Reihe Terra X selbst in Japan. Ich kletterte damals auf den Vulkan Aso, der gar nicht weit von jenem entfernt ist, der nun in Folge des Erdbebens ausgebrochen ist. Und in Tokio habe ich ausgerechnet die Wissenschaftler getroffen, die ihre Arbeit der Erforschung von Tsunamis und dem Küstenschutz gewidmet haben. Das Foto zeigt mich mit einem der Forscher in dem Tsunami-Wellenkanal, in dem künstliche Wellen erzeugt werden, um sie besser untersuchen zu können. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass unser Thema schon so bald so schreckliche Bedeutung erlangen würde. Die ständig steigende Zahl der Todesopfer ist von lähmender Grausamkeit. Die zusätzliche Bedrohung durch außer Kontrolle geratene Atomkraftwerke erschüttert und entsetzt mich. Eine so gefährliche Technologie an einer Küste zu installieren, von der man schon lange weiß, wie stark sie durch Erdbeben und Tsunamis bedroht ist - das kann ich nicht verstehen.

Sonntag, 6. März 2011

WASSERSTADT

Der Vulkan auf Santorin ist besiegt, ich bin ohne eine einzige Schramme wieder daheim und ziemlich froh, dass bei der diesjährigen Klettertour nicht schon wieder ein Lavabrocken auf meinen Kopf gefallen ist. Die Narben sind übrigens kaum noch zu sehen. Freunde und Familie lassen es sich allerdings nicht nehmen, bei jedem kleinen Versprecher, bei jeder winzigen Unaufmerksamkeit oder Ungeschicklichkeit meinerseits mitleidig die Augen zu verdrehen und irgendwas zu murmeln wie "...na ja, er hat ja auch diesen Felsen auf den Kopf gekriegt...". So sind sie halt.
Gleich geht es schon wieder zum Flughafen, für unsere ZDF/BBC-Produktion "Die vier Elemente" fliegen wir nach Kambodscha und drehen die berühmte Tempelstadt "Angkor Wat". Da hat der Mensch nämlich eines der vier Elemente - das Wasser - besonders eindrucksvoll für seine Zwecke eingesetzt. Die Bewässerungstechnik, die in Angkor entwickelt wurde, ist nicht nur eine faszinierende Ingenieursleistung. Sie war sogar die Voraussetzung dafür, dass die Khmer in Angkor ein mächtiges Reich und die riesigen Tempel errichten konnten. Und genau darum wird es in unserem Film gehen. Im Herbst soll er fertig sein. Noch viel Arbeit...

Mittwoch, 23. Februar 2011

DER BERG RUFT

Da ist es passiert: Vor fast genau einem Jahr knallte mir auf der griechischen Insel Santorin beim Klettern ein Lavabrocken ins Gesicht und brach mir jede Menge Knochen. Inzwischen kann man die Narben kaum noch sehen und es ist Zeit, sich an dem Berg zu rächen, der mir damals so übel mitgespielt hat. Morgen früh werden wir also wieder nach Santorin reisen, um die Moderation abzuschließen, die wir wegen des Unfalls abbrechen mussten. Ich werde also wieder den Abhang runterkraxeln und wieder erklären, wie der griechische Vulkan früher mal einen Mittelmeer-Tsunami ausgelöst hat und was das für die vor-antiken Hochkulturen für Folgen hatte. Falls mir dabei nicht wieder etwas auf den Kopf fällt, melde ich mich nächste Woche zurück...

Dienstag, 15. Februar 2011

DANKESCHÖN

Kennt Ihr eigentlich das Lied "Danke" von den Fanta Vier? Das singe ich gerade vor mich hin, während ich schreibe. Und finde, ich sollte auch mal "Danke!" sagen an alle, die meine Sendungen gucken, Bücher lesen, den Blog verfolgen. Denn am vergangenen Sonntag hatte "Faszination Erde" unglaubliche 16,3 Prozent Marktanteil, mehr als 5,5 Millionen (sic!) Menschen haben die Sendung über Südafrika gesehen. Das ist, glaube ich, unser bestes Ergebnis auf diesem Platz seit 2007. Wow! Dankeschön!
Einer der schönsten Momente  der Südafrika-Drehreise war übrigens der Besuch bei den Erdmännchen. Daher stammt auch das neue Großfoto oben im Blog (geschossen von unserem Kameramann Oliver Rötz). Und der wohl erniedrigendste war mein Rennen gegen die Männer vom Volk der San. Die waren so unglaublich fit, sind wie Gummibälle über die Savanne gehüpft, da kam ich mir vor wie ein altersschwacher Elefant. Und was man im Film natürlich nicht gesehen hat: Zwischendurch haben die beiden ZIGARETTEN GERAUCHT! Und trotzdem... Ach verdammt!

Mittwoch, 9. Februar 2011

ZWEIT-DIRK

Nur damit sich niemand wundert: Ab sofort gibt es neben mir einen zweiten Autoren, der Posts in diesen Blog stellen kann. Er tut das im Namen von "Büro Lönne", also der Agentur, die mich schon seit einigen Jahren vertritt. Ihr erkennt seine Einträge an der betreffenden Kennung am Ende der Meldung. Unsere Idee dabei: Weil ich zu doof bin, rechtzeitig Sendetermine, Auftritte usw. anzukündigen, soll der Kollege dieses Manko ausgleichen. Natürlich dürft und sollt Ihr auch seine Posts kommentieren. Und vielleicht schafft Ihr es ja sogar, ihm seinen echten Namen zu entlocken?
Dirk

SÜDAFRIKA

Am kommenden Sonntag ab 19.30 Uhr gibt es vorerst die letzte Folge "Terra X: Faszination Erde - mit Dirk Steffens". Dirk nimmt Euch mit auf Entdeckungsreise in ein Hochland mit über 3000 Meter hohen Gipfeln sowie ans Kap der Guten Hoffnung, an dem so mancher Seefahrer scheiterte, in ausgedehnte Wüsten und in subtropische Landschaften. Er trifft auf seltene Meeresbewohner wie Weiße Haie und beobachtet ungewöhnliche Jagdstrategien. Die Kalahari-Bewohner faszinieren ihn mit ihren ausgefeilten Überlebensstrategien und laufen mit Dirk um die Wette. Wer gewinnt? Schaut rein.
//erstellt vom Büro Lönne

Montag, 7. Februar 2011

VERGESSEN

... das waren wohl noch die Nachwirkungen der Party, da habe ich doch tatsächlich vergessen, die Sende-Uhrzeit dazuzuschreiben: Weil wir dafür die Goldene Kamera bekommen haben, werden die Terra X "Supertiere" morgen, am 8. Februar, nochmals im ZDF ausgestrahlt. Und zwar um 0:20 Uhr! Das ist spät, aber in so einem großen Sender ist es halt ziemlich kompliziert, ganz spontan mal einen Sendeplatz freizuräumen. Wer früh aufstehen muss, hat in der ZDF-Mediathek aber noch eine ganze Woche Zeit zum Gucken.


KOPFSCHMERZEN


Im Hotel in Berlin aufgewacht mit dickem Schädel und ohne Stimme. Aber dafür steht neben dem Bett eine Goldene Kamera! Jippieh! Das Prachtstück hat unser Terra X Team für die zwei Folgen "Supertiere" bekommen - und ich durfte die Trophäe entgegennehmen!
Danach hat mir dann John Travolta gratuliert, ich habe Renėe Zellweger absichtlich geküsst und bin ihr unabsichtlich auf die Schleppe gestiefelt, Michael J. Fox hat mit mir geplaudert und beim Festdinner hatte Günther Jauch das Pech, neben mir sitzen und mir zuhören zu müssen. Und das war erst der Anfang dieser Nacht.... So ein Fest ist doch jeden Kopfschmerz wert, oder?
Ich freue mich jedenfalls wie Bolle und mache jetzt erst mal eine Woche Urlaub. Danach werde ich dann wieder fleißig neue Terra X drehen. Und wer die prämierten "Supertiere" nochmal sehen möchte: Am Dienstag werden sie im ZDF Nachtprogramm wiederholt.

Dienstag, 1. Februar 2011

DOPPELGÄNGER

Ja, ja, ich habe es nun schon oft gehört: Die beiden auf dem Foto sehen sich ähnlich. War vielleicht auch nicht schlau von mir, Euch während der Türkei-Expedition im vergangenen Herbst so eine Vorlage zu präsentieren. Da es jetzt eh nicht mehr zu ändern ist und aus aktuellem Anlass: Hier noch einmal das Foto mit Doppelgänger und Original (wer ist wer??). 
Und der Anlass: Am kommenden Sonntag um 19:30 Uhr zeigen wir im ZDF "Terra X - Faszination Erde: Türkei". Für mich ist diese Sendung eine besondere, denn zum einen besuchen wir ein Land, das uns kulturell und geographisch ziemlich nahe steht, was für unsere Sendereihe ungewöhnlich ist, da wir uns ja meist in wirklich exotischen Gegenden rumtreiben. Und zum anderen, weil ich auf der Reise mal wieder festgestellt habe, was für ein freundliches, interessantes und abwechslungsreiches Land die Türkei ist. Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht und Euch wird es hoffentlich genauso gehen...

Mittwoch, 19. Januar 2011

ERDMÄNNER


Heute fahren wir aus den Drakensbergen zurück nach Johannesburg und morgen früh werde ich dann wieder in Hamburg sein. Mein persönliches Highlight der Südafrika-Tour waren die drei Tage, die wir bei den Erdmännchen in der Kalahari verbracht haben. Gemeinsam mit einem Drehteam von National Geographic haben wir uns in eine Kolonie Erdmännchen eingezeckt und waren komplett hingerissen von den kleinen Kerlchen, deren komplexes Sozialleben so sehr an die Merkwürdigkeiten einer menschlichen Wohngemeinschaft erinnert, dass es schwer fällt, sie nicht zu anthropomorphisieren - sie ähneln uns einfach zu sehr. Da gibt es Streithansel, Faulpelze, Zicken, Angeber und Schisshasen - genau wie bei uns Menschen. Sehr, sehr lustig anzuschauen und ganz sicher ein absolut unvergessliches Erlebnis.

Mittwoch, 12. Januar 2011

LIEBE


Das war Liebe auf den ersten Blick: Temba, vier Wochen alt, habe ich sofort in mein Herz geschlossen! Er ist einer der Jüngsten in einem Löwen-Nachzuchtprogramm hier in Südafrika. Nachzucht ist u. a. notwendig, weil im Krüger-Nationalpark etwa 80 Prozent aller Löwen das Feline Immundefizienz-Virus in sich tragen. Katzen-AIDS. Die Krankheit ist inzwischen so verbreitet, dass sie zu einer Bedrohung für die Art werden könnte. Ein massenwirksamer Impfstoff steht noch nicht zur Verfügung, daher könnte die Zucht gesunder Tiere und ihre anschließende Auswilderung ein Weg sein, die Löwen zu retten. Auf Temba wartet also eine wichtige Aufgabe, ich drücke ihm die Daumen.

Sonntag, 9. Januar 2011

FETTARM


Neues Jahr und neue Reise: Gestern bin ich in Südafrika angekommen, wo wir eine weitere Folge "Faszination Erde" produzieren. Antilopen und -hoffentlich! - auch Geparden wie der auf dem Foto werden wir u. a. mit unserer Kamera besuchen. Der Dreh beginnt in Kapstadt, wo es gerade angenehm warm und sonnig ist, was sich nach dem jetzt schon langen Winter in Deutschland ziemlich gut anfühlt.
Drehtag zwei war aber schon weniger warm - nur um die zehn Grad. Wir waren nämlich tauchen mit den Robben vor Kapstadt und dort ist das Wasser ganzjährig ziemlich kalt. Mir fehlt einfach das dicke Unterhautfett, das die Seelöwen so schön warm hält. Überrascht hat mich, wie sehr die Tier unter Wasser rumschreien - und zwar ununterbrochen! Im Kelpwald ist es fast so laut wie im Millerntorstadion bei einem Heimspiel des FC St. Pauli!
Die nächsten Folgen "Faszination Erde" werden am 30.01. (Indien) sowie am 6.02. (Türkei) und 13.02. (Südafrika) gezeigt, natürlich im ZDF und wie immer um 19:30 Uhr.
Bis bald aus Südafrika!

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