Donnerstag, 13. Oktober 2011

SURF & TURF

Das "wissenschaftliche Gebet" ist eine auf Joseph Murphy zurückgehende Methode, um das Unterbewusstsein bewusst zu beeinflussen. Der diesem Bemühen innewohnende Widerspruch ist zwar offensichtlich, hält allerlei so genannte Motivationstrainer aber nicht davon ab, das so genannte Positive Denken als Weg zum so genannten Erfolg anzupreisen.

Australien hat es besser, denn dort begegnet man derlei Schnickschnack mit Skepsis und setzt auf eher traditionelle Techniken der Leistungssteigerung - auf Angst zum Beispiel. Scott Wagstaff, Manager des Carbrook Golf Clubs in Brisbane, weiß jedenfalls von Loch 15 seines Parcours zu berichten, dass die Spieler dort mit besonderer Konzentration abschlagen. Kein Wunder, tummeln sich doch im Wasserhindernis vor dem betreffenden Grün ein halbes Dutzend bis zu drei Meter langer Bullenhaie. Der Art Carcharhinus leucas wird nun eine gewisse Neigung zur Menschenfresserei nachgesagt, entsprechend bedacht sind die Golfer auf einen veritablen Sicherheitsabstand. Der Qualität ihres Spieles, davon darf ausgegangen werden, dürfte die Anwesenheit der Haie also zuträglich sein. Auch der Club profitiert, denn die Raubfische haben bereits regionale Berühmtheit erlangt.

Heimisch sind die Bullenhaie auf dem Sportplatz bereits seit 17 Jahren. Damals trat ein nahe gelegener Fluss über seine Ufer, flutete den Golfkurs und lochte die Haie vor dem 15. Grün ein. Dort leben sie von "rotem Fleisch und ab und zu ein bisschen Hühnchen", erläutert Wagstaff. Aha. Da hilft wohl nur beten. Und positiv denken!

Kommentare:

Betty hat gesagt…

Na das nenn ich motivationssteigernd :)
Vielleicht sollte sich mein Chef auch mal etwas derartiges einfallen lassen..... hihi

Anonym hat gesagt…

ich bitte Sie inständig aufzuhören dem Crocodile Hunter nachzueifern !! Einer von der Sorte hat der Welt schon gereicht.

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