Sonntag, 29. April 2012

DIE QUELLEN DES AMAZONAS...

... so heißt die Terra X - Faszination Erde Folge, die heute um 19:30 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird. Wenn ich daran denke, wie sehr Höhenkrankheit und Durchfall uns während der Dreharbeiten geplagt haben ... das sieht man natürlich nicht in dem Film ... aber vielleicht erkennt ja jemand an meinem Gesichtsausdruck, bei welcher Moderation Montezumas Rache mich gequält hat??

DS

Montag, 16. April 2012

FLOP PARADE

Dieses Mal ein Hinweis in fremder Sache. Auf 3sat wird heute Abend um 20:15 Uhr die Sendung "Die 20 größten Fortschritt Flops" von und mit Gert Scobel ausgestrahlt. Warum ich das erzähle? Na ja, ich bin ein kleiner Fan der 3sat - Wissenssendungen und dieses Mal durfte ich ein wenig daran mitwirken: Gemeinsam mit anderen beurteile ich Ideen von Wissenschaftlern und Ingenieuren, die früher mal als große Geistesblitze galten. Rückblickend sind nicht mehr alle so toll, einige sogar ausgesprochen dämlich. Aber nachher ist man ja immer klüger...
DS

Montag, 2. April 2012

WOLLKNÄUEL

Alpacas sind wie höher gelegte Schafe, aber noch weicher und noch süßer...




Position:Sesquicentenario,,Peru

VERSALZEN


Die Salzterrassen von Maras sind echt gewaltig: 4.500 einzelne Becken, in denen jährlich etwa 5.000 Tonnen Salz gewonnen werden. Begonnen haben die Andenvölker mit dieser Salzgewinnung schon vor schätzungsweise 1.000 Jahren, die Inkas haben die Anlage später ausgebaut. Die Anden-Abflüsse sind sehr mineralreich, das zeigt sich nicht nur auf den Terrassen in Maras, sondern noch viele hundert Kilometer entfernt, im Amazonasgebiet: Das verdankt seine Fruchtbarkeit nämlich auch den Zuflüssen aus den Anden.



Den geographischen Höhepunkt dieser Reise haben wir hinter uns: Alpaca-Forschung auf 4.500 Meter Höhe. Von nun an geht's bergab...

DS

Sonntag, 1. April 2012

SCHWEINEREI

Vor der Ankunft der Europäer in Südamerika gab es dort weder Rinder noch Schweine - die Versorgung mit Fleisch war schwierig. Ab und zu kam mal ein Alpaca auf den Grill, viel häufiger aber ein Meerschweinchen. Die armen Dinger, die anspruchslos und vermehrungsfreudig sind, waren wichtige Proteinlieferanten. In vielen Anden-Küchen, auch der von Teresa, tummeln sich heute noch Meerschweinchen als lebender Proviant. Für Teresa ist das ganz normal - ich esse lieber Gemüse. Aber das wird den Kleinen auf meinem Schoß nicht retten...



Wie clever zum Beispiel die Inkas waren, davon war ich in der Anlage Moray beeindruckt. Schon vor mehr als 600 Jahren betrieben sie diesen Terrassen-Kessel als Freiluftlaboratorium, konnten rund 20 unterschiedliche Klimazonen simulieren und so ihre Landwirtschaft optimieren.



Neben den ganzen Drehs muss sich unser ganzes Team abwechselnd mit Höhenkrankheit und Durchfall rumschlagen. Und morgen geht's arbeitsmäßig noch höher hinaus: Auf 4.500 Meter. Puh! Dünne Luft!

DS

Position:Cusco, Peru

Meine Arbeit wird unterstützt von:

Meine Arbeit wird unterstützt von: