Montag, 2. April 2012

VERSALZEN


Die Salzterrassen von Maras sind echt gewaltig: 4.500 einzelne Becken, in denen jährlich etwa 5.000 Tonnen Salz gewonnen werden. Begonnen haben die Andenvölker mit dieser Salzgewinnung schon vor schätzungsweise 1.000 Jahren, die Inkas haben die Anlage später ausgebaut. Die Anden-Abflüsse sind sehr mineralreich, das zeigt sich nicht nur auf den Terrassen in Maras, sondern noch viele hundert Kilometer entfernt, im Amazonasgebiet: Das verdankt seine Fruchtbarkeit nämlich auch den Zuflüssen aus den Anden.



Den geographischen Höhepunkt dieser Reise haben wir hinter uns: Alpaca-Forschung auf 4.500 Meter Höhe. Von nun an geht's bergab...

DS

Kommentare:

Sandra hat gesagt…

Wow, das klingt ja mal wieder sehr spannend. Und wie produktiv ihr seid, unglaublich!! Hoffe, es geht euch wieder besser, und schön, dass die Alpakas auch zum Zuge kommen! Bis bald!

Patrizia hat gesagt…

Ist wirklich interessant mit dem Salz ... aber ist es nicht so, dass zu viel Salz (kenne nur den Grenzwert nicht) eher schädlich ist für den fruchtbaren Boden? Oder kommt das auf die jeweilige Vegetation an? Oder ist Salz da nur "genug" vorhanden, aber nicht so arg, dass es schaden könnte?

Meine Arbeit wird unterstützt von:

Meine Arbeit wird unterstützt von: